Null Komma Sieben Prozent

München steht Modell

Null Komma Sieben Prozent

  • Name: Thomas Patz und Catherine Patz-Fischer
  • Instagram: @nullkommasiebenprozent
  • 0049-Reiseziel: München
  • Dein Beruf: Wir sind zwei engagierte ModemacherInnen aus Wien

Was ist der Hintergrund von Nullkommasiebenprozent? Die Philosophie ist, dass wir rockige, coole, nachhaltige Kleidung herausbringen. Die wir sonst, so wie wir sie haben wollen, aber nicht bekommen. Der Schwerpunkt bei uns liegt auch auf den handgezeichneten Motiven. Sie sind echt alle von uns selbst entwickelt, alle mit der Hand gezeichnet, und das unterscheidet uns auch von anderen Produkten.

Thomas, woher kommt euer Name? Zum Namen NKSP kams daher, dass ich als zahlenaffiner Mensch mir angesehen hab, wie sieht’s nun eigentlich wirklich aus mit Bio-Baumwolle und konventioneller Produktion? Und 0,7% ist eben der Bio-Baumwoll-Anteil an der weltweiten Produktion. So können wir den Leuten zeigen, dass das T-Shirt nicht nur durch die eigenen Illustrationen, sondern auch durch den Stoff etwas ganz Besonderes ist!

Was bedeutet Reisen für euch? Reisen ist eine wichtige Form der Inspiration. Es eröffnet einfach neue Blickwinkel, man lernt wirklich über den Tellerrand rauszusehen. Wir versuchen darum meistens längere Reisen zu machen, weil erst, wenn man wirklich aus dem österreichischen Alltag wegkommt, erkennt man, wie „Welt“ anders gesehen werden kann. Selbst wenn das keine direkte Inspiration ist, es verändert immer ein bisschen was, und dadurch entsteht dann wieder Neues. Wenn nicht direkt, dann indirekt!

Thomas, wie spielen bei euch Design und Inspiration zusammen? Eines unserer beliebtesten Designs ist jenes mit unserem Hund Iggy oben. Da hab‘ ich der Cathy ein Foto geschickt und gesagt, damit müssen wir etwas machen! Zwei Tage später ist das Design da! Es kann so irgendetwas so schnelles sein, was das man sieht, im Kopf hat, einen nicht los lässt…

Catherine, was hat dir an eurer Reise am besten gefallen? Mir persönlich hat am besten die Pinakothek gefallen! Ich liebe Museen und hab‘ die Ausstellungsobjekte sehr genossen. Aber den Geradi im Werksviertel kennenzulernen war auch ein Highlight! Die beiden Momente waren für mich am inspirierendsten und auch am interessantesten.