Sonnenuntergang am Kaltwassersee in Seefeld mit der Munde im Hintergrund

Wanderparadies Seefeld

Der Wander-Allrounder auf einem Blick

Immer mehr Regionen setzen auf eine umweltfreundliche und nervenschonende Anreise mit der Bahn. Eine tut sich da besonders hervor - und die wollen wir euch gerne vorstellen.

Wenn diese Berge rufen, dann antworten wir gerne: Die Olympiaregion Seefeld liegt auf einem Hochplateau auf 1.200 Höhenmetern, umrahmt vom größten Schutzgebiet der Ostalpen mit seinen Wildbächen und Urwäldern, dem Naturpark Karwendel, dem Landschaftsschutzgebiet Wildmoos, dem mächtigen Wettersteingebirge und der Hohen Munde. Im im Sommer laden über 650 Kilometer markierte Routen auf eine Entdeckungsreise in die atemberaubende Naturlandschaft ein. Besonders auf den Sonnenhängen der Rosshütte finden Wandersleute ein kleines Paradies vor.

Gut für uns, gut für die Natur

Das Bahnfahren spielt in dieser Region eine besondere Rolle. Denn das weitläufige Sonnenplateau von Seefeld liegt an einer der schönsten Zugstrecken der Welt: Der Karwendelbahn. Zwischen Innsbruck und Bayern durch- und überquert die spektakuläre Bahntrasse das Karwendelgebirge mit 16 Tunneln und 18 Brücken und Viadukten. Mit Verbindungen nach München, Berlin und in die Schweiz ist der ICE-Bahnhof Seefeld auf 1.200 Metern sogar einer der höchstgelegensten weltweit. Und vom modernen Bahnhofsgebäude aus erschließt sich bereits beim Aussteigen die gesamte Vielfalt der Olympiaregion.

Aber wir wollen ja nicht nur hin, wir wollen auch rauf! Mit den Bergbahnen Rosshütte sind Gipfeltouren ein Katzensprung: Vom Bahnhof Seefeld geht‘s mit dem Bus zur Bergbahn und dann ab nach oben.

Mit Kind, Kegel und Konsorten unterwegs?

Dann geht es sicherlich nicht um absolvierte Höhenmeter und kilometerlange Touren, sondern um Spiel und Spaß. Die Rosshütte ist per Bergbahn einfach und sogar mit dem Kinderwagen erreichbar, am großzügigen Areal kann man stundenlang verweilen, ohne dass es langweilig wird. Dafür sorgt der großzügige Erlebnisspielplatz mit Kletterturm, Röhrenrutsche, Holzmurmelbahn, Schaukeln und Trampolin-Luftkissen für kleine Akrobatikeinlagen. Nur einige hundert Meter unterhalb der Mittelstation kann man am Kaltwassersee tolle Erinnerungsfotos schießen.

Die Wander-Highlights auf einen Blick:

Pause auf der Rosshuette - Seefeld

1. Für Zweibeiner mit Vierbeinern: Zu Pfarrhügel und Wildsee

Gehzeit: 1 Stunde
Höhenmeter: 23Hm

Ein Rundwanderweg mit Wau-Effekt: Denn hier befindet sich der berühmte Seefelder Kreuzweg mit seinen 14 Stationen. Mit Hilfe von bis zu 23 Tonnen schweren Eiszeit-Findlingen, die in einer bestimmten Sternenkonstellation aufgestellt sind, wird das "Letzte Abendmahl" dargestellt. Die tierischen Begleiter allerdings freuen sich mehr auf den zweiten Teil der Wanderung: Vom Pfarrhügel aus geht es weiter zum traumhaften Seefelder Wildsee - Erfrischung garantiert!

Sonnenaufgang auf der Rosshuette Richtung Reither Spitze

2. Für Abenteuerlustige: Die Königstour samt Klettersteig

Gehzeit: 4 Stunden
Höhenmeter: 502 Hm

Eine königliche Wanderung für Trittsichere: Diese anspruchsvolle Tour startet mit der Standseilbahn der Bergbahnen Rosshütte bis zum Seefelder Joch auf 2.064 Metern. Anschließend bezwingt man über 500 Höhenmeter die Seefelder Spitze (2.220 m) und die Reither Spitze (2.373 m), bis man schließlich die wunderschöne Nördlinger Hütte auf 2.230 Metern erreicht. Wer noch mehr Nervenkitzel sucht, kann am Hinweg von der Mittelstation den neuen Panorama-Klettersteig zur Seefelder Spitze ausprobieren.

Brunschkopf Panorama

3. Für Erholungssuchende: Rundwanderung mit besten Aussichten

Gehzeit: 3,5 Stunden
Höhenmeter: 319 Hm

Wer Weitsicht dringend nötig hat, der wird aus dem Staunen nicht herauskommen. Gemütlich wandert man bis zur Aussichtsplattform Brunschkopf und genießt dort den einmaligen Blick über Seefeld und weit hinein ins Karwendel. Zum Rasten empfehlen wir die urige Wildmoosalm: Eingebettet in eine einzigartige Landschaftskulisse werden der hausgemachte Apfelstrudel und die deftige Brettljausn hier vom Hüttenwirt höchstpersönlich auf der Sonnenterrasse serviert.

Fotocredits: Olympiaregion Seefeld