17.10.2017

7 Must-haves, die jede Zugfahrt (noch) entspannter machen


TRAVEL
Text — Jasmin Kreulitsch



Zu heiß, zu laut, zu voll: So gerne man mit dem Zug statt mit dem Auto reist, manchmal ist man doch auch mit kleinen Ärgernissen und lästigen Hoppalas konfrontiert. 7 typische Probleme, 7 rasche Lösungen – und 7 praktische Produkte, die Zugreisen künftig noch relaxter machen und ÖBB-Gäste noch entspannter ankommen lassen.

           

Zum Beispiel Nackenkissen „Cocoon“, über www.sportscheck.at, € 19,95 Fotocredit: Cocoon / SportScheck

1  Für unbequeme Momente: Nackenkissen

Das Problem: Je länger eine Zufahrt dauert und je voller der Zug ist, desto ungemütlicher kann es manchmal werden. Dann sucht man ständig nach der idealen Sitzposition und versucht vergeblich, Muskeln und Gelenke zu entspannen. Schlafen? Darüber brauchen wir gar nicht erst zu reden. Die Lösung: So albern man es finden mag, aber der beste Freund auf längeren Reisen ist und bleibt ein Nackenkissen. Warum? Weil es nicht nur Kopf und Nacken stabilisiert und bequem bettet, es dient auch als Ersatzkissen, das das Schlafen im Zug definitiv erleichtert. Perfekt sind Modelle, die man aufblasen kann und die einen weichen Bezug haben, den man auch waschen kann.

Zum Beispiel Schal „Lory“ von WEEKEND MaxMara, über www.zalando.at, ca. € 134,- Fotocredit: WEEKEND MaxMara / Zalando

2 Für Klimaanlagen-Attacken: Schal oder Tuch

Das Problem: Ob im Winter, wenn von draußen immer wieder einmal kalte Luft hereinweht, oder in jenen Monaten, wenn die Klimaanlage auf Höchsttouren läuft: Wenn’s zieht, ist es nicht nur ungemütlich, man läuft auch Gefahr, sich einen Hexenschuss zu holen. Und über allem steht das Problem, dass man friert. Die Lösung: Dass ein Schal oder ein Tuch gegen kalte Luftströmungen hilft, ist nichts Neues; wichtig ist aber die Erkenntnis, dass das Material des Schals oder des Tuchs eine große Rolle spielt. Wer oft mit der Bahn reist, sollte in ein Modell investieren, das bei Kälte wärmt und bei Hitze kühlt. Ideale Materialien sind Kaschmir und Baumwolle. Bonus: Wenn das Tuch ausgebreitet so groß ist, dass es als Decke dienen kann.

Zum Beispiel Händedesinfektion mit Gurke und Minze von Wild & Wolf, über www.pinkmilk.de, 60 ml, ca. € 2,90 Fotocredit: Wild & Wolf / Pinkmilk

3 Für saubere Hände: Desinfektionsmittel

Das Problem: Winter ist Erkältungszeit – und gerade die öffentlichen Verkehrsmittel bergen eine größere Ansteckungsgefahr. Was also tun, wenn man häufig mit dem Zug unterwegs ist, in dem einige hustende und schniefende Mitreisende sitzen? Die Lösung: Klar, es gibt kein Patentrezept, Krankheiten zu entgehen, aber man kann zumindest versuchen, sich auf der sicheren Seite zu bewegen. Für Bahnreisen lohnt es sich, ein Desinfektionsmittel in Reisegröße dabei zu haben. Zwischendurch die Hände desinfizieren, wenn gerade kein Waschbecken in der Nähe ist – fertig. Zudem ist es extrem praktisch, wenn man nach dem Essen keine Serviette dabei hat. Wissenswert: Es gibt nicht nur Desinfektionsmittel, die extrem chemisch riechen, sondern mittlerweile auch solche, die sogar richtig gut duften.

4 Für ruhige Momente: Faltbare Kopfhörer

Das Problem: Auch wenn man kein Menschenfeind ist, gibt es Momente im Zug, in denen der Lärmpegel einfach zu hoch ist. Egal ob man arbeiten, lesen oder relaxen möchte: Manchmal sind die anderen Mitreisenden einfach nur laut und lästig. Die Lösung: Was früher Oropax waren, sind heute Kopfhörer, die man an das Smartphone, ein Notebook oder einen MP3-Player anschließt, um sich von den Geräuschen rundherum abzuschirmen. Für Zugreisen sind Modelle ideal, die einerseits leicht und zusammenklappbar sind und zum anderen über eine Noise-Cancelling-Funktion verfügen.

Zum Beispiel Travel-Hoodie Z.N.E. von Adidas, über www.adidas.at, ca. € 98,- Fotocredit: Adidas

5 Für kalte Tage: Travel-Hoodie

Das Problem: Auf Reisen hat man oft viel Kleinkram bei sich, der einen hohen Wert hat: Smartphone, Kamera, Geldtasche, Dokumente. Möchte man kurz seinen Platz im Zug verlassen, muss man seine ganze Tasche mitnehmen – zumindest bis jetzt. Die Lösung: Es war ein Genie, das auf die Idee kam, einen Travel-Hoodie zu designen, der auf Reisen Platz für die essentiellen Reisebegleiter hat. Dank der Taschen auf der Innenseite der Ärmel hat man wichtige Kleinigkeiten immer griffbereit und gut versteckt bei sich – und wenn’s mal kühl wird im Zug, wird man perfekt und stylish gewärmt.

6 Für fiese Flecken: Feuchttücher

Das Problem: Der Zug bremst unerwartet – und schon ist die halbe Tasse Kaffee auf der Jeans. Oder noch schlimmer: Man möchte sein Make-up ein klein wenig auffrischen – und plötzlich ist der Lippenstift auf der Nase statt auf den Lippen. Die Lösung: Reinigungstücher sind ein Allroundtalent, die in keiner Handtasche fehlen dürfen. Mit den in Lotion getränkten feuchten Tüchern kann man nicht nur Make-up entfernen, sondern sogar Flecken aus der Kleidung: Einfach sanft betupfen, kurz warten, fertig!


Zum Beispiel „Moisture Surge Intense“ von Clinique, über www.douglas.at, 30 ml, € 19.- Fotocredit: Clinique / Douglas

7 Für entspannte Haut: Feuchtigkeitscreme

Das Problem: Egal ob Heizungsluft oder Klimaanlage: Oft ist es im Zug zu heiß oder zu kalt – und die Haut wird trocken und spannt sich. Die Lösung: Eine gute Gesichtscreme mit einer ordentlichen Portion Feuchtigkeit hilft, das Gleichgewicht der Haut wieder in Ordnung zu bringen. Perfekt sind Cremen in Reisegröße, die wenig Platz in der Handtasche benötigen und als leichtes Creme-Gel daherkommen, das die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und direkt nach dem Eincremen für ein weicheres und glattes Hautbild sorgt.
 
 
 
 

Jasmin Kreulitsch
Freie Autorin. Blattmacherin. Kolumnistin. Reisejournalistin. In Klagenfurt aufgewachsen, in Wien studiert, in Berlin ausgebildet. Zählt konsequent die Tage von einer Reise zur nächsten und hat ihren Koffer immer bereit, um darüber zu schreiben, warum es sich lohnt, die Welt zu entdecken.
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