STÄDTE PORTRAIT

Mein Zürich


Text — Katharina

Die coolsten Ecken in Zürich? Local Katharina verrät uns, was man nicht
verpassen darf!


 
Katharina

Katharina (27), aufgewachsen in Luzern und Winterthur, ist seit drei Jahren in Zürich zuhause. Wenn sie nicht gerade in ihrer winzigen Küche ein riesiges Chaos veranstaltet, liebt sie es, ihre Stadt und die große, weite Welt unsicher zu machen. Über ihre Leidenschaft für Essen und Reisen bloggt sie, hauptberuflich arbeitet Katharina als Online-Kommunikationsspezialistin.
Infos zur Anreise: oebb.at/schweiz


Herausgeputzte Straßen neben alternativen Stadtteilen, hektisch und an der nächsten Ecke total entspannt, urban und ein paar Meter weiter der Wald – Zürich ist so vielfältig, dass es nie einfach eine Stadt ist, es wird zu deiner Stadt. Und es wurde genau deshalb zu meinem Zuhause.
An einem freien Tag treffe ich mich erst mal zum Frühstück. Gerne ganz ohne überfüllte Brunch Buffets, dafür mit ausgewählten Sachen, die ich mir nach Lust, Laune und Hunger einzeln bestelle. Also geht’s ins Kafischnaps. Ich mag das unkomplizierte Ambiente mit dem gemischten Publikum, genauso wie den tolle Steinboden und die Plättchen an den Wänden. Nach Zopf und Bircher­müesli spaziere ich zum Limmatplatz und der Langstrasse, wo sich ganz in der Nähe auch die Josefstrasse mit der liebevoll sortierten Boutique DOTTI’S befindet. Hier hängen Vintage-Stücke neben neuen Kollektionen im Retro-Style, ausgewähltem Schmuck und schönen Postkarten.

Jede Woche öffnen im Quartier um die Langstrasse neue Restaurants, Bars und Geschäfte. Ich lasse mich treiben oder mache mich auf an den See, wohin sich das Leben der Zürcher verlagert, sobald die Temperaturen über 24 Grad klettern. Auf den beiden Holzflossen des Seebad Enge lässt es sich verweilen, das wirklich gute Strandbar-Essen tut seinen Rest. Natürlich habe ich meine Badesachen für eine Stand-up-Paddling-Tour mit dabei. Für mehr Ruhe bevorzuge ich den Rietberg Park, hierhin verirrt sich der gemeine Stadtzürcher nämlich nur selten. Das schafft Raum zum Lesen und um den Ausblick über die Stadt zu genießen.
Abends gilt es zu entscheiden: Ist uns nach gediegenem Plaudern, treffen wir uns in der legendären Widder Bar. Für Kultur und Bier ist die Rote Fabrik die richtige Adresse. Wollen wir die Nacht zum Tag machen, geht’s an die Langstrasse mit ihren unzähligen Clubs und Bars. Zum Glück serviert das Kafischnaps bis 16 Uhr Frühstück.

MUST SEE!

Frühstücken im Kafischnaps
Für Spätaufsteher: In der Café-Bar Kafischnaps wird „Zmorge“ bis 16 Uhr serviert. Ein typisches Schweizer Frühstück – Zopf und Birchermüesli – sind hier Pflicht!

Lovely Vintage shoppen
Für Shopaholics: In der liebevoll sortierten Boutique DOTTI’S an der trendigen Josefstraße finden sich ausgewählte Vintage-Schätze der Vierziger- bis Achtzigerjahre.

Die Seele baumeln lassen
Für Naturliebhaber: Im gepflegten Rietberg Park genießt man den Blick über die Stadt – und wundert sich, warum sich hierhin nur so wenige Menschen verirren.

Illustre Gäste beobachten
Für Nachtschwärmer: Nach dem Abendessen schlürft man einen August Mule in der legendären Widder Bar (aktuell wegen Umbaus in der Widder Garage).

Credits: © Foto: Saskia Widmer Photography, Illustration: Gina Müller, carolineseidler.com
 
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