PISTENGAUDI

ARLBERG
für alle


AUS DEM RAILAXED MAGAZIN WINTER 2018
Text — Janina Lebiszczak

Das beste Skigebiet Europas sorgt immer wieder aufs Neue für Ergriffenheit – bei Ski-fahrenden ebenso wie bei Genussmenschen.

 

Falsche Bescheidenheit wäre hier fehl am Platz. „Die Wiege des Skisports“, so nennt sich die Region im Westen Österreichs voller Stolz. Als größtes zusammenhängendes Skigebiet des Landes und eines der fünf größten der Welt steht der Arlberg für eine neue Dimension des winterlichen Sportvergnügens. In einer der schneesichersten Regionen in den Alpen warten 305 zusammenhängende Abfahrtskilometer und 88 topmoderne Lifte und Bahnen auf Pistensüchtige. Von St. Anton, St. Christoph, Stuben über Zürs und Lech bis nach Schröcken und Warth erstrecken sich zahlreiche eindrucksvolle Gipfel und idyllische Täler, so weit das Auge blickt – kein Wunder, dass fast alle, die einmal hier geurlaubt haben, wiederkommen. Auszeichnungen rieseln wie frischer Schnee jedes Jahr aufs Neue über die berühmten Gipfel – auch 2018 wurde die Region erneut vom weltweit größten Testportal von Skigebieten als Siegerin in der Kategorie „5-Sterne-Skigebiet“ ausgezeichnet, laut dem ADAC-Guide ist sie gar die beste in ganz Europa. Der Arlberg, ein Pass, der die Bundesländer Vorarlberg und Tirol verbindet, verströmt wahrlich eine majestätische Aura – immerhin wurde hier schon Geschichte geschrieben. Der erste Skikurs für Einheimische wurde anno 1906 abgehalten, der Stubener Wunderwuzzi Hannes Schneider revolutionierte nur ein Jahr später die Technik des Skifahrens mit seiner „Arlberg-Schule“, im Jahr 1937 ließ Vordenker Sepp Bildstein den ersten Schlepplift Österreichs in Zürs errichten, und in St. Anton nahm mit der Galzigbahn die erste Winterseilbahn ihren Betrieb auf.

Alles ist möglich

Und heute? Anfängerinnen und Anfänger sowie Kinder konzentrieren sich auf das Skigebiet Lech Zürs, hier warten zahlreiche Übungs- und Babylifte, zusätzlich stehen ausreichend längere blaue Abfahrten zur Verfügung, auf denen man die Fähigkeiten auf den Bretteln, die die Welt bedeuten, optimieren kann – besonders auf den Routen von der Berger Rinderalpe bis nach Lech. Wagemutige setzen auf die Kraft des „Weißen Rings“ mit seinen insgesamt dreißig roten Abfahrten in unterschiedlicher Länge und mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden – oder aber gleich auf die legendäre schwarze Sonnenbergabfahrt am Westhang nach Zürs. Und wer wirklich ausgehungert nach Abenteuern im Pulverschnee ist, der wird den „Run of Fame“ lieben. Die Skirunde für wirklich passionierte Wintersportelnde ist nämlich stattliche 65 km lang und führt über insgesamt 18.000 Höhenmeter durch das gesamte Skigebiet – von Warth über Lech Zürs bis St. Anton. Durchschnittlich benötigen sogar geübte Skifahrerinnen und Skifahrer dafür fast einen ganzen Tag. 


„Gibt es noch Böses, wo Schnee liegt? Verhüllt er nicht alles zu Nahe und Harte?“

Francisca Stoecklin




Kein Urlaub ohne Kaiserschmarrn in luftiger Höhe. In Zürs am Arlberg warten kulinarische Köstlichkeiten auf hungrige Skisportlerinnen und -sportler.

 

 

Kräfte sammeln

Wer jetzt schon allein beim Lesen Appetit bekommt, dem sei versichert: Verbrauchte Kalorien kann man sich überall am Arlberg auf höchstem Niveau wieder zuführen, die Auswahl an lukullischen Genüssen reicht von Haute Cuisine bis zu Heimeligkeit. Um nur ein paar zu nennen: An der Bergstation der Seekopfbahn in Zürs liegt das gleichnamige Bergrestaurant, das dank seiner gutbürgerlichen Küche begeistert. Traditionelle Hausmannskost wie deftige Spätzle oder flaumig-süßer Kaiserschmarrn auf der großen Sonnenterrasse genießen, das ist schon etwas ganz Besonderes. Wer es lieber etwas intimer mag, der folgt dem „Wolf“. Die Kuchen und Süßspeisen der kleinen, aber feinen Skihütte in Lech genießen bei Groß und Klein allerbesten Ruf, durch die großen Panaromafenster schweift dabei der Blick über die glitzernden Gipfel.

Viva Après-Ski

Partylöwinnen und -tiger kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Insbesondere St. Anton gilt als eines der besten Après-Ski-Zentren der Alpen. Hier gibt es neben jeder Menge Hütten auch genügend Bars und Clubs zum Abfeiern. Das „Taps“ liegt direkt an der Piste und bietet neben Stimmungsmusik auch eine exzellente Sonnenterrasse, sie sich nachmittags in eine Tanzfläche verwandelt, gleich daneben liegt das „Krazy Kanguruh“, in dem schon seit 1965 ausgelassen Partys gefeiert werden. Sie sehen: Im langen österreichischen Winter kann man gleich öfters an den Arlberg reisen – denn in nur einer Woche lässt sich höchstens ein Bruchteil es legendärsten Skigebiets Europas entdecken.
Gourmetfreuden


Die „Verwallstube“ auf 2.085 m Seehöhe ist eines der höchstgelegenen Restaurants Europas. Nach einer nächtlichen Gondelfahrt mit der Galzigbahn warten Gaumenfreuden

Inmitten schneebedeckter Berge tafelt man bei Candle-Light-Dinner und ausgezeichneten Weinen. verwallstube.at

 


Das legendäre „Taps Coyote“ in St. Anton wirkt magnetisch auf Gäste aus aller ­Herren Länder. Beim Après-Ski wird ausgelassen gefeiert.

 

 

 
 
 
   
Für Anfänger und Kinder der neue Trend auf dem Markt: Fürs Trockentraining gibt es von „Hookease“ das geeignete Produkt genauso wie für die Piste.
hookease.com
   
Brandneu und für alle, die sich auf Ski schon wohlfühlen: „Snowfeet“ sind superleicht und passen allen, die eine Schuhgröße zwischen 36 und 46 tragen.
snowfeetstore.com

 

Credits: © Foto: Österreich Werbung / Josef Mallau; Hookease; Snowfeetstore; alamy; Lech Zürs Tourismus / Christoph Schöch;
 
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